Jeder Fünfte in Deutschland leidet unter chronischem Stress…

erschreckend, denn wenn man um die physiologischen Zusammenhänge weis. Erklären sich aus
dieser „scheinbar banalen und individuell unterschiedlich wahrgenommenen und interpretierten Empfindung“ ein „Ratenschwanz“ an Erkrankungsbildern. Es ist eben nicht nur ein psychischer Mangel, das Interpretationsspielraum bietet über individuelle Belastungsschwellen. Es ist mehr als das. Nicht nur die bewusste Interpretation jedes Einzelnen entscheidet über den Schweregrad, nein es laufen zahlreiche in- und miteinander verzahnter Prozesse, im unbewussten, „physiologischen Regelkreis“ auf körperlicher, bzw. zellulärer Ebene ab. So kommt es bei anhaltendem Stress , der auf zellulärer Ebene immer als „Überlebenskampf“ eingestuft und behandelt wird, ab. Ein konstant erhöhter Cortisol- Spiegel, ist nur einer der gravierend ins Auge fallenden Veränderungen, die zahlreiche weitere Veränderungen zur Folge haben. Angefangen von chronischen Entzündungen im Gastro-Intestinal-Trakt, daraus resultierende Resorptionsveränderungen wichtiger Nahrungs-bestandteile, einem dauerhaft erhöhten Muskeltonus, bis hin zu Veränderungen auf zellulärer Ebene, gekrönt vom sukzessiven Ausfall wichtiger Zellorganelle, wie z.B. den „Kraftwerken unserer Zelle“ den Mitochondrien, ist alles und noch mehr dabei.

Doch die Situation ist nicht ausweglos, wichtig ist nur, dass sie erkannt und angegangen wird. Oftmals sind die Maßnahmen scheinbar banal und langwierig – doch es loht sich – denn wenn man – jeder für sich ganz allein- aufrichtig Bilanz zieht, hat man schon über einen langen Zeitraum (meist Jahre) den Stress, bzw. belastende Situationen ignoriert und versucht auszusitzen. Will heißen, der Prozess, den es nun anzugehen gilt, schwellt schon lange unter der Oberfläche. So ist u.a. zu erklären warum mit Geduld und einer gezielte Diagnostik und Therapie immer eine erhöhte Lebensqualität für den Einzelnen und einen Gesundungsprozess verbunden ist.

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