Ein Zitat aus dem Buch „Das Seerosen-Prinzip, wie uns die Gier ruiniert“ von Daniel Goeudevert

Das Prinzip der Verantwortung:
– Echtes menschliches Leben nachhaltig zu schützen – das klingt zunächst einmal recht blumig und vage. Unter einem „echten menschlichen Leben“ mag jeder etwas anderes verstehen. Aber soviel ist sicher: Echtes menschliches Leben erschöpft sich nicht im „Haben“, sondern erweist sich im „Sein“. Insofern lehrt die Jonas´sche Maxime, niemals den Blick auf die wesentlichen Fragen zu verlieren: Wer sind wir? Wie wollen wir leben? Wie wollen wir miteinander umgehen? Welches Erbe hinterlassen wir nachfolgenden Generationen? Und diese Fragen lassen sich längst nicht mehr nur auf das unmittelbare Umfeld beziehen. …Es ist zwar hin und wieder ganz wunderbar, nur gegenwärtig zu sein … manchmal auch sehr befriedigend, nur ein kurzfristiges Ziel fest zu fixieren und konzentriert, praktisch mit dem Tunnelblick, darauf loszusteuern, ohne sich ablenken zu lassen. Wer hierbei aber verlernt, nach links und rechts zu schauen, wer es als überflüssig erachtet, immer mal wieder den Weg auch zurückzuverfolgen, oder wer es versäumt, von Zeit zu Zeit den Kopf zu heben, in die Ferne zu sehen und den Horizont in den Blick zu nemhen, der wird die Orientierung verlieren. Alles was dann noch zählt, ist das WIE, nicht mehr das WOHER, nicht mehr das WOHIN und am wenigsten noch WARUM… ohne Antworten auf das Woher, Wohin, Warum werden wir auf Dauer geistig und seelisch gewissermaßen obdachlos.-

(Daniel Goeudevert)

Es ist ein faszinierendes Buch das wirtschafts- und gesellschaftskritisch mit unseren heutigen Themen, bzw. mit unserem heutigen Leben umgeht. Wer also nicht dem Vogel Strauß folgt und den Kopf in den Sand steckt, sollte dieses Buch lesen, sehr empfehlenswert.

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